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Lazarettregiment 73


Was bedeutet/ist ZMZ Bw? 

Die ZMZ Bw wird seitens der Bundeswehr als eigenständiger Aufgabenbereich geführt. Dieser Bereich umfasst alle Kräfte, Mittel und Maßnahmen, welche die Zusammenarbeit zwischen den militärischen Kräften, den zivilen Kräften und der Bevölkerung regelt, organisiert, unterstützt und fördert. Dieses Umfasst die Einsätze der Bundeswehr sowohl in Inneren aus auch im Ausland. Dabei wird die Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen, anderen nicht-staatlichen Organisationen sowie internationalen Organisationen besonders betont. 

Organisation der ZMZ Bw

Die Bundeswehr verfügt für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit in jedem Bundesland über ein Landeskommando (LKdo) als Ansprechpartner.

In den Landkreisen und kreisfreien Städten existieren darüber hinaus Bezirksverbindungskommandos (BVK) und Kreisverbindungskommandos (KVK), die mit erfahrenen und ortskundigen Reservisten besetzt sind. Geführt werden die Verbindungskommandos durch Beauftragte der Bundeswehr für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit – kurz BeaBwZMZ.  

Landeskommandos ZMZ

Auf Länderebene ist in jedem Bundesland in der Landeshauptstadt ein Landeskommando (LKdo / StOKdo Berlin) aufgestellt (Ausnahme Saarland: LKdo ist in Saarlouis). 

Bezirksverbindungskommandos (BVK),  Kreisverbindungskommandos (KVK)

Als Teileinheiten der Landeskommandos sind entsprechend der föderalen Strukturen 34 Bezirks- (BVK) und 429 Kreisverbindungskommandos (KVK) aufgestellt. Die in den Bezirken, Kreisen und kreisfreien Städten aufgestellten Verbindungskommandos sind ausschließlich mit ortsansässigen Reservisten und Reservistinnen besetzt.

Jedes Verbindungskommandos umfasst 12 Dienstposten, so dass hier insgesamt rund 5.500 Reservisten und Reservistinnen, davon 3.650 Offiziere die Aufgaben in den Kommandos wahrnehmen.

Der Leiter des Kommandos ist der Beauftragte der Bundeswehr für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit (BeaBwZMZ) im Range eines Oberst d.R. (BVK) oder Oberstleutnant d.R. (KVK). 

ZMZ Stützpunkte

  • ZMZ-Stützpunkte mit Pionierfähigkeiten
  • Havelberg, Sachsen-Anhalt - Pionierbataillon 803
  • Marienberg, Sachsen - Panzergrenadierbataillon 371
  • Husum, Schleswig-Holstein - Spezialpionierbataillon 164
  • Speyer, Rheinland-Pfalz - Spezialpionierbataillon 464
  • Viereck, Mecklenburg-Vorpommern - Panzergrenadierbataillon 411
  • ZMZ-Stützpunkte mit sanitätsdienstlicher Ausrichtung
  • Seeth, Schleswig-Holstein (derzeit Breitenburg) - Lazarettregiment 11
  • Rennerod, Rheinland-Pfalz - Lazarettregiment 21
  • Berlin - Lazarettregiment 31
  • Ulm, Baden-Württemberg (derzeit Horb) - Lazarettregiment 41
  • Schwanewede , Niedersachsen (derzeit Fürstenau) - Sanitätsregiment 12
  • Ahlen, Nordrhein-Westfalen - Sanitätsregiment 22
  • Weißenfels, Sachsen-Anhalt - Sanitätsregiment 32
  • Kempten, Bayern - Gebirgssanitätsregiment 42
  • Feldkirchen, Bayern - Sanitätslehrregiment
  • ZMZ-Stützpunkte zur ABC-Abwehr
  • Bruchsal, Baden-Württemberg - ABC-Abwehrregiment 750
  • Höxter, Nordrhein-Westfalen - ABC-Abwehrbataillon 7
  • Beauftragte der Bundeswehr für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit (BeaBwZMZ)

Der BeaBwZMZ nimmt im Fall der Hilfeleistung folgende Aufgaben wahr:

  • Beraten der zivile Katastrophenschutzstäbe über Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützung durch die Bundeswehr (auf Anforderung, immer ohne konkreten Anlass)
  • Übertragen der zivilen Schadenslagen in ein militärisches Lagebild
  • Aufnahme der zivilen Unterstützungsforderungen und Meldung an das Landeskommando
  • Führen des Lagebildes der eingesetzten Bundeswehrkräfte
  • Teilnahme an den Sitzungen des Katastrophenschutzstabes zur aktuellen Lage und zu den operativen Folgeplanungen, Absichten und Schwerpunkten der Gefahrenabwehr
  • Melden des Lagebildes und der operativen Folgeplanungen, Absichten und Schwerpunkte des leitenden zivilen Katastrophenstabes an das Landeskommando
  • Melden erforderlicher Verlegungen von eingesetzten Bundeswehrkräften sowie Bedarf an zusätzlichen Kräften an das Landeskommando
  • Informieren des Krisenstabes Landeskommando über die Lage der Bundeswehrkräfte
  • Halten der Verbindung zu den eingesetzten Truppenteilen
  • Unterstützen organisatorischer Maßnahmen zur Unterbringung und Verpflegung von herangeführten Bundeswehrkräften.

Während früher die ZMZ auf militärische Schwerpunkte ausgerichtet war, so ist die heutige Konzeption vor allem im Rahmen der Hilfeleistung bei Naturkatastrophen oder besonders schweren Unglücksfällen zu finden. Als Beispiele werden die Hochwasserkatastrophen der letzen Jahre an Oder, Donau und Elbe genannt.

Quellen:
Wikipedia.de
Streitkräftebasis.de